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AgDiBi-Praxisworkshop zur digitalgestützten Bodenbeprobung

Gemeinsam mit Akteuren aus Forschung, Praxis und Berufsbildung wurden am 27. November im Rahmen eines Praxisworkshops die Vorteile, Chancen und Problemstellungen bei der Anwendung digitalgestützter Technologien zur Bodenanalyse und -beprobung diskutiert. Dazu erfolgte zunächst eine Vorstellung eines Ad-Hoc-Analysegeräts, gefolgt von einer Praxisdemonstration unter Anleitung der Mitarbeiter des Ihinger Hofs. Anschließend wurde intensiv über die Unterschiede zwischen Ad-Hoc-Analysegeräten und georeferenzierter Probenziehung diskutiert. Als Vorteil hat sich gezeigt, dass bei der Ad-Hoc-Analyse Informationen zur Nährstoffversorgung unmittelbar vorliegen und die Inanspruchnahme eines Bodenlabors entfällt. Demgegenüber wurde bemängelt, dass die Daten nicht für den gesetzlichen Nachweis zur Bodenbeprobung lizenziert sind und dass sich die Anschaffung tendenziell nur für größere Betriebe lohnt. Abschließend wurde festgestellt, dass die Nutzung eines Ad-Hoc-Analysegeräts eine sinnvolle Ergänzung zur georeferenzierten Probenziehung sein kann, um den Zustand und die Versorgung von Böden unabhängiger vom zeitaufwendigen Laborprozess beurteilen zu können. Im Rahmen des Reallabors AgDiBi (Agri-Digital Bildung) sollen die beiden Analyseansätze auch Fach- und Berufsschülern vorgestellt werden. Mehr Infos zum Reallabor und zum Projekt CODECS unter: www.horizoncodecs.eu/living-labs

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